
Die Mobilitätswende braucht keinen Verzicht. Sie braucht Upgrades.
Mit genau diesem Satz auf der Leinwand stand unser Gründer Florian Voß am Donnerstag auf der Bühne im umgebauten Zechengebäude in Waltrop – und am Ende stand für die Leezen Heroes der dritte Platz beim allerersten ADAC Westfalen Mobility Pitch.
Fünf Start-ups, sechs Minuten Redezeit pro Idee, eine Jury, ein Publikum. Und ausgerechnet der ADAC – jahrzehntelang als Stimme der Autofahrer:innen bekannt – gab der Mobilität von morgen die Bühne. „Wir müssen Mobilität einfacher, effizienter und nachhaltiger machen“, brachte es Bernd Kurzweg, Vorstandsvorsitzender des ADAC Westfalen, auf den Punkt. Genau dafür sind wir seit 2018 in Münster unterwegs.

Selbst entwickelt, selbst gebaut, mitten in Münster
Während andere Konzepte noch auf ihren Markteintritt warten, gehören unsere 21 E-Fahrradrikschas – sechs große XL-Rikschas und 15 kompakte Modelle – längst zum Stadtbild von Münster. Wir entwickeln und bauen unsere Rikschas selbst, und wir betreiben den Dienst selbst. Eine eigens entwickelte Software sorgt dafür, dass die Flotte möglichst gut ausgelastet rollt: Fracht und Fahrgäste, oft im selben Fahrzeug.
Das war auf der Bühne in Waltrop spürbar ein Unterschied. Hier ging es nicht um eine Vision für übermorgen, sondern um etwas, das den Menschen in Münster schon heute nützt.

Was eine Leezen-Rikscha wirklich kann
An dieser Stelle räumen wir gern mit einem hartnäckigen Missverständnis auf – denn die meisten kennen Rikschas nur als Zweisitzer:
- In unsere XL-Rikscha passen bis zu 4 Personen – alle blicken in Fahrtrichtung, niemand sitzt seitlich oder rückwärts.
- Ungerade Gruppengrößen sind kein Problem. Drei, fünf, sieben Personen? Alle fahren gemeinsam, niemand wird getrennt.
- Abgerechnet wird pro Person, nicht pro Fahrzeug – wer zu dritt in der Vierer-Rikscha sitzt, zahlt für drei und genießt die Beinfreiheit.
- Für größere Anlässe bewegen wir mit der gesamten Flotte bis zu 50 Personen gleichzeitig – ideal für Firmenfeiern, Kongresse und Events als sichtbares Nachhaltigkeits-Statement.
Die Rikscha kommt dabei genau dorthin, wo Busse und Autos nicht hinkommen: mitten über die Promenade, durch enge Altstadtgassen, direkt ans Aasee-Ufer. Eine Stadtführung – nur fahrend statt gehend. Und damit auch eine Form von Mobilität, die für Menschen funktioniert, die nicht (mehr) lange laufen können. Mobilität ist Teilhabe. Das ist für uns kein Slogan, sondern Antrieb.
Drei Auszeichnungen, eine Richtung
Der dritte Platz in Waltrop reiht sich ein in eine Linie, die uns bestärkt:
- Umweltpreis Münster 2024
- Mobilitätspreis 2025
- Platz 3 beim ADAC Westfalen Mobility Pitch 2026

Dass diese Anerkennung diesmal vom ADAC kommt, freut uns besonders. Sie zeigt: Nachhaltige Mobilität und gute Mobilität sind kein Widerspruch. Es geht nicht um Verzicht – es geht um Upgrades.
Danke nach Waltrop
Ein Dank geht an den ADAC Westfalen für die Bühne, an die Jury und an die vier anderen Start-ups, mit denen wir uns gemessen haben – vom Gewinner Fahrschulfux über Vehicle Soundlab bis zu Tremonia Mobility und OB7. Fünf sehr unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel: Mobilität besser machen.
Und wenn du Münster mal aus der Rikscha-Perspektive erleben willst – ob als Stadtführung, für die Gruppe oder als Firmenevent – wir fahren dich. Aus einer Hand, in Münster, seit 2018.
Den Bericht der Westfälischen Nachrichten zum ADAC Mobility Pitch findest du hier.